Vergleich zwischen herkömmlicher und moderner Reparaturmethode
WICHTIG: Nicht bei jedem Unfallschaden ist der Einsatz der modernen Werkzeuge bzw. neuer Verfahrenstechniken möglich.
Fahrzeug mit demontiertem Seitenteil
Sanftes Ausbeulen, kein Teiletausch notwendig
Die unten stehenden Bilderfolgen verdeutlichen den Unterschied zwischen der herkömmlichen Karosseriereparatur und den Möglichkeiten der modernen Instandsetzung.
Wichtig: Nicht bei jedem Unfallschaden ist der Einsatz der modernen Werkzeuge möglich.
Abbohren der Schweißpunkte
Abbohren der Schweißpunkte an verschiedenen Stellen: Korrosionsgefahr durch Metallspäne!
Trennen des Seitenteiles
Unzugängliche Schweißpunkte werden abgeschliffen. Schritt für Schritt wird die Seitenwand von der Fahrzeugkarosserie gelöst. Mit Hilfe einer Metallsäge werden diverse Trennschnitte gemacht.
Entfernen des Seitenteiles
Die teilweise eingeklebte Seitenwand wird gelöst und das beschädigte Teil entnommen. Nach dem Entfernen des Seitenteils: Der radikale Eingriff in die Fahrzeugstruktur ist deutlich sichtbar.
Ansichten der Demontage
Linke und rechte Außenansicht des Heckteils: ein sichtbarer Unterschied! Innenansicht: Auf der beschädigten Seite müssen die komplette Innenverkleidung, Dämm-Material sowie elektronische Bauteile mit hohem Aufwand demontiert werden.
Einpassen des Seitenteils
Aufbringen von Karosseriekleber zur Fixierung des Neuteils und Einpassen der Seitenwand. Aufwändige Anpassungsarbeiten unter Beachtung der verschiedenen Spaltmaße.
Einschweißen und Fertigstellung
Einschweißen der neuen Seitenwand an der B- und C-Säule. Ansicht nach der Erneuerung der Seitenwand. Detailansicht der C-Säule nach Abschluß der Arbeiten und vor dem Lackaufbau.
Einrichten des Werkzeuges
Mit den modernen Reparaturmethoden wird lediglich das Werkzeug eingerichtet und durch Ziehen und Drücken das Seitenteil in seinen Urzustand rückverformt nach dem Motto: "Richten statt vernichten".